Wieder ein Verlust bei Clifford Chance in New York: Leora Ben-Ami (45), Leiterin der amerikanischen IP-Praxis von Clifford, hat Mitte Dezember zusammen mit den beiden IP-Partnern Patricia Carson und Thomas Fleming die Kanzlei in Richtung Kaye Scholer verlassen. Gleichzeitig wechselte ein weiterer IP-Partner, Eric Lobenfeld, zu Hogan & Hartson, nachdem er nur zwei Jahre zuvor von Chadbourne & Parke gekommen war.Sowohl Ben-Ami als auch Carson und Fleming sind spezialisiert auf Patentverletzungsfälle in den Bereichen Biotech, Pharma und Chemie. Besonders Ben-Ami konnte sich dabei durch die Vertretung zahlreicher Unternehmen wie etwa dem Chemieriesen DuPont und dem Biotechkonzern Genentech einen Namen machen. In dieser Spezialisierung liege nun auch der Grund für ihren Wechsel. "Ich habe mich für Kaye Scholer entschieden, weil ich seit langem vom Erfolg der Kanzlei bei der Vertretung pharmazeutischer, chemischer und biotechnologischer Firmen wusste. Wir haben einen beiderseitigen Trackrecord von Prozesserfahrung auf höchster Ebene und Erfolg in Fällen, bei denen viel für unsere Mandanten auf dem Spiel steht", erklärte Ben-Ami.
Die Patentverletzungspraxis von Kaye Scholer umfasst derzeit rund 55 Anwälte und Naturwissenschaftlerdavon 15 Partner. Vertreten werden unter anderem Mandanten wie Pfizer, Aventis und Chiron. Die Kanzlei, die auch über ein Büro in Frankfurt verfügt, beschäftigt allein in Big Apple über 350 Anwälte.
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