Corporate

Neulinge erobern weitere Bastionen des Establishments

Die komplexen Umstrukturierungen bei Daimler, Continental, Thyssenkrupp und anderen Großkonzernen haben Konzernrechtsspezialisten wieder in den Mittelpunkt gerückt. Aber nicht alle Mandate sind bei den traditionell führenden Praxen gelandet. Im Konzernrecht zeichnet sich eine Marktverschiebung ab.

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Die Projekte von E.on, RWE und Innogy, die Konzernaufspaltungen bei Daimler, Thyssenkrupp und Continental oder Ausgliederungen bei Siemens, um den Healthineers-Börsengang zu ermöglichen, waren große konzern- und gesellschaftsrechtliche Projekte des Jahres 2018. Hinzu kamen zahlreiche, von Digitalisierungsinitiativen getriebene Joint Ventures und Öffentliche Übernahmen. All dies führt dazu, dass Konzern- und Aktienrechtler, die vor einigen Jahren in internationalen Kanzleien im Vergleich zu den M&A-Anwälten als Belastung für die Profitabilität angesehen wurden, wieder hoch im Kurs stehen.

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