Rohland, der bei Danckert zuletzt als Salary-Partner tätig war, steigt bei FFPV als Partner ein. Mit ihm wechselt die Associate Wiebke Heckmann zu der Berliner Strafrechtsboutique. Der Zugang ist Teil einer Neuausrichtung bei FFPV, in deren Zuge sich die Kanzlei bereits zum Januar von Freyschmidt Frings Pananis Venn in FFPV Rechtsanwälte umbenannt hat.
Mit den Neuzugängen wird die Sozietät wieder fünf Partner und vier angestellte Rechtsanwälte zählen. Nikolai Venn hatte die Kanzlei nach 17 Jahren zum Jahresanfang verlassen, um sich selbstständig zu machen. Für Rohland schließt sich mit dem Wechsel ein Kreis. Er war bereits vier Jahre als Referendar und Associate für FFPV tätig, bevor er Anfang 2023 zu Danckert wechselte. Sein Schwerpunkt liegt im Wirtschafts- und Steuerstrafrecht, vor allem in der Individualverteidigung.
Rohland berät in Korruptions- und Untreueverfahren und vertritt regelmäßig Bauunternehmer wegen des Vorwurfs der Schwarzarbeit. Zudem verteidigte er einen Unternehmer in einem Ermittlungsverfahren wegen Bestechungsvorwürfen gegen den thüringischen Ministerpräsidenten Prof. Dr. Mario Voigt. Bereits während seiner früheren Zeit bei FFPV arbeitete Rohland an der Seite von Venn in Cum-Ex-Verfahren.
Seine bisherige Kanzlei Danckert & Partner verteidigt mit Büros in Berlin und Dresden ebenfalls Individuen und Unternehmen. Dort sind vier Equity-Partner, zwei Counsel, vier Associates und ein of Counsel tätig.