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„Das KI-Amt soll Grundsätze ausarbeiten und die Behörden der Mitgliedsstaaten koordinieren, damit der EU AI Act europaweit einheitlich angewendet und durchgesetzt wird“, erklärt Dr. Björn Herbers, CMS-Partner im Brüsseler Büro. Die EU-Kommission übernehme damit eine zentrale Rolle, um zu verhindern, dass die neuen Regeln zerfleddern. Angedockt ist das KI-Amt an die Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien der EU-Kommission. Derzeit arbeitet die neue Behörde bereits an Leitlinien zur Definition von KI-Systemen und zu KI-Verboten. Beide sind innerhalb von sechs Monaten vorzulegen, nachdem der EU AI Act in Kraft ist, also Ende dieses, spätestens Anfang nächsten Jahres. Zudem laufen die Vorarbeiten zu den Verhaltenskodizes für KI-Allzweckmodelle oder General Purpose-AI (GPAI) wie ChatGPT & Co.