Juve Plus Interview mit KI-Experte Tobias Voßberg

„Die Bewertungen einiger KI-Anbieter sind ziemlich irre“

Milliardenbewertungen für Legal-Tech-Startups, Bandenwerbung in der Bundesliga, große KI-Modelle, die den spezialisierten Tool-Anbietern Konkurrenz machen: Der Rechtsmarkt erlebt gerade einen Umbruch – oder zumindest reden alle davon. Wie viel davon Substanz ist und wie viel Hype, und warum kaum jemand misst, wie viel Effizienz der Einsatz von KI wirklich bringt, erklärt Tobias Voßberg, Jurist und KI-Experte, im Interview.

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JUVE: Es gibt inzwischen eine ganze Reihe spezialisierter Legal-KI-Anbieter – Harvey, Legora, Libra und Noxtua sind nur einige. Die schließen teils riesige Finanzierungsrunden ab. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?
Tobias Voßberg: Ehrlich gesagt finde ich die Bewertungen, die da teilweise aufgerufen werden, ziemlich irre. Harvey hat zum Beispiel eine Bewertung, die den Jahresumsatz der größten Kanzlei der Welt übersteigt – und das bei einem eigenen Umsatz von unter 200 Millionen Dollar. Harvey ist jetzt sogar eine Partnerschaft mit dem VfB Stuttgart eingegangen und erscheint auf den Banden in der Bundesliga. Aber die meisten Menschen wissen doch überhaupt nicht, wer oder was Harvey ist. Das ist ja kein Produkt für Endverbraucher, sondern für (größere) Kanzleien.

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