Nach intensiven Diskussionen in vier Partnermeetings hat sich Baker & McKenzie gegen die Einführung einer Lockstepvergütung entschieden. "Die Mehrheit der Partner hat sich dafür ausgesprochen, beim bisherigen System zu bleiben", so Managing Partner Günther Heckelmann. Kanzlei-Insidern zu Folge soll sich eine überwältigende Zahl von Partner gegen das bisherige stark umsatzorientierte System ausgesprochen haben. Auch Managing-Partner Heckelmann gehörte nach JUVE-Informationen zu den Verfechtern eines Locksteps. Die umsatzstarken Bereiche der Kanzlei wie Finance und Steuern hätten jedoch ihren Einfluss geltend gemacht, hieß es.
Die Diskussion wurde als sehr schmerzhaft bewertet. „Es geht ein Riss durch die Partnerschaft“, sagte ein Kanzleikenner. In der nächsten Zeit will sich Baker deshalb von weiteren internen Überlegungen, die schon seit einem Jahr andauern, verabschieden. „Die Diskussion ist erstmal vom Tisch“, so Heckelmann. Die Kanzlei setze weiter auf ihre Vorteile gegenüber Wettbewerbern durch Individualität und unternehmerische Dynamik.
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