Doppelte Verstärkung

Mc Dermott holt in London Quereinsteiger für Energierecht und IP

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  • JUVE

McDermott Will & Emery verstärkt ihr Londoner Büro mit zwei Quereinsteigern. Zum September kam der Energierechtler Dr. Stefan Schmitz (43) von Squire Sanders & Dempsey. Mit Gary Moss (54), dem früheren Managing Partner von Taylor Wessing, kommt in wenigen Wochen ein neuer Leiter der IP-Abteilung.

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Schmitz, der zugleich als Solicitor in England zugelassen ist, war zuletzt für die Squire Sanders in London und Frankfurt tätig. Seine berufliche Laufbahn begann er 1996 im Münchner Büro von Nörr Stiefenhofer Lutz, von wo er 2000 zu Orrick Herrington & Sutcliffe nach London wechselte. Nach einer Zwischenstation bei Field Fisher Waterhouse, wo er die Praxisgruppe Windenergie leitete, kam Schmitz im Oktober 2005 als National Partner zu Haarmann Hemmerlrath. Dort gehörte er zu dem Team, das kurz darauf für Squire Sanders in London und Frankfurt eröffnete.

Schmitz ist auf die Beratung im Bereich der erneuerbaren Energien spezialisiert, mit Schwerpunkten bei Wind- und Solarenergieprojekten. Seine Mandanten sind Erschließungsunternehmen, Investoren und Kapitalgeber in Europa und den USA. Aktuell berät er einen großen Windenergieentwickler bei einem Portfolioprojekt mit einer Leistung von 1.500 MW. „Ich freue mich über meinen Einstieg in McDermotts Top-Tier-Energie-Praxisgruppe“, so Schmitz. „Die Stärke der Gruppe weltweit ist für meine Mandanten angesichts des rasch wachsenden Umfangs an erneuerbaren Energieprojekten von besonderem Reiz.“

Für McDermott bedeutet der Zugang vor allem einen Erfahrungsgewinn in der Enerigeprojektfinanzierung. Gerade im Austausch mit dem erst im Februar 2008 eröffneten McDermott-Büro in Houston, in dem sich eine Gruppe von US-Anwälten auf das Thema Energierecht spezialisiert hat, erhofft sich die Kanzlei Synergien.

Mit Gary Moss, der zum Monatsende in das Londoner Büro wechselt, will die US-Kanzlei eine neue Führungsperson ihrer IP-Praxis etablieren. Nach dem Weggang von Larry Cohen zu Latham & Watkins im Oktober 2007 war diese Position unbesetzt geblieben. Der 54-Jährige Moss ist umfassend im Gewerblichen Rechtsschutz tätig und hat einen Schwerpunkt bei grenzüberschreitenden patentrechtlichen Streitigkeiten.

„Nach 18 Jahren bei Taylor Wessing war die Entscheidung für den Wechsel sehr schwierig für mich“, so Moss. „Aber die weltweit führende IP-Praxis von McDermott und die Möglichkeit an der weiteren Entwicklung ihrer europäischen Ressourcen mitzuarbeiten wirkte auf mich sehr reizvoll.“ Mit Gary Moss verlässt der ehemalige Managing Partner von Taylor Joynson Garrett die Kanzlei, in dessen damalige Amtszeit der Zusammenschluss mit der deutschen Kanzlei Wessing im Jahr 2002 fiel. Auch in der Folge hatte Moss zwischen 2004 und 2006 als sogenannter International Integration Partner einen großen Anteil an dem Ausbau des europäischen Netzwerks.

„Natürlich bedauern wir den Weggang von Gary Moss sehr“, so Dr. Wolfgang Rehmann, deutscher Managing Partner von Taylor Wessing. „Allerdings respektieren wir seine sehr persönliche Entscheidung, die Kanzlei nach langer Zugehörigkeit zu verlassen, um sich einer neuen Aufgabe zu stellen.“ (Marcus Jung)

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 5. September 2008

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