Hasche widmete sich schon früh in seiner Anwaltskarriere der für Hamburg so wichtigen Branche der Schiffahrt. So war er vor dem Zweiten Weltkrieg als Syndikus in der Reichsverkehrsgruppe Seeschifffahrt und in der Geschäftsführung des Verbandes Deutscher Reeder tätig. In den Nachkriegsjahren trat Hasche vor dem „War Criminal Court“ der britische Besatzungsmacht und in Entnazifizierungsverfahren als Verteidiger auf. Zudem beriet Hasche Reedereien, Hafengesellschaften, Versicherer und Verlader der Hamburger Schifffahrtsindustrie. In den Folgejahren entwickelte sich unter der Firmierung Hasche Albrecht Fischer eine der angesehene zivil- und handelsrechtliche Praxis der Hansestadt, Vorläufer des heutigen CMS-Büros.
Seine Karriere hatte Hasche 1937 allerdings als Richter begonnen, zunächst am LG Hamburg, später am OLG. Im Laufe seiner späteren Karriere war Hasche unter anderem Vorstandsmitglied der Hanseatischen Rechstkammer und der Deutschen Schiffbeleihungs-Bank sowie Präsident des Deutschen Vereins für Internationales Seerecht. Hasche galt Hamburgern aber nicht nur im Seerecht einer der „Institutionen der Anwaltschaft an der Elbe“.