Watson Farley & Williams hat sein Münchner Büro Mitte September mit Dr. Christian Bauer (41) als Partner verstärkt. Der Öffentlichrechtler war bei Norton Rose Fulbright zuletzt als of Counsel tätig. Im Münchner Büro der Kanzlei lag der Schwerpunkt seiner Arbeit im Bereich der öffentlich-privaten Infrastrukturaufträge, aber auch im Energiesektor beriet er regelmäßig.
Bauer ist vor allem auf Bau- und Projektverträge, einschließlich der Strukturierung von Subunternehmerverträgen und der vergaberechtlichen Beratung für öffentliche Auftraggeber spezialisiert. Im Team um Projektfinanzierer Dirk Trautmann beriet er bei Norton Rose seit vielen Jahren das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zum öffentlich-privaten Autobahnausbau. In München verliert Norton Rose ihren einzigen Öffentlichrechtler.
Neben dem Verkehrssektor war Bauer regelmäßig auch für die Energiepraxis der Kanzlei etwa bei Netzinfrastrukturprojekten sowie bei Batterie-, Gasspeicher- und Geothermieprojekten tätig. Insbesondere an diese Arbeit soll Bauer bei Watson Farley anknüpfen. Die Kanzlei hat ein starkes Profil bei Finanzierungen im Energiesektor, ist aber auch bereits bei Infrastrukturfinanzierungen im Fernstraßenbereich bankenseitig tätig gewesen. Seit einiger Zeit arbeitet die Kanzlei daran, ihr Beratungsportfolio in Deutschland auf öffentliches Recht und Regulierung auszuweiten.
Bereits im vergangenen Jahr hat sie sich dazu bereits zweimal mit Quereinsteigern verstärkt. So kam der Regulierungsexperte Dr. Felix Siebler von Heuking Kühn Lüer Wojtek in München und Dr. Maximilian Boemke von Corinius in Hamburg hinzu. Auch Regulierungsexperte Siebler und Öffentlichrechtler Boemke beraten vor allem zum Infrastrukturausbau. Der Zugang von Bauer soll nun den Ausbau in Richtung der Beratung von Energie- und Infrastrukturprojekten komplettieren. (Ulrike Barth)