Erneut Partnerabgang bei Linklaters

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  • JUVE

Mit dem Wechsel des Gesellschaftsrechtlers Rupert Weber zu Maitland & Co. hat zum Dezember ein weiterer Corporate-Partner das Londoner Büro von Linklaters verlassen. Nachdem vor drei Monaten das englische Branchenblatt 'The Lawyer' erstmals über eine Restrukturierung der Londoner Corporate-Praxis berichtet hatte, ist dies bereits der dritte Partnerverlust für Linklaters. Hintergrund sei die anhaltende Überprüfung der Partner-Performance durch das Management (JUVE 11/04).Weber war seit 1988 bei Linklaters, seit 1998 als Partner. Innerhalb der letzten 16 Jahre arbeitete er insgesamt rund sechs Jahre in Deutschland. Dabei spielte er eine entscheidende Rolle beim Aufbau der deutschen Linklaters-Praxis und der nachfolgenden Fusion mit Oppenhoff & Rädler.

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Webers neue Kanzlei Maitland stammt ursprünglich aus Luxemburg und ist mit der südafrikanischen Kanzlei Webber Wentzel Bowens assoziiert. Maitland berät Unternehmen und vermögende Privatpersonen in den Bereichen Corporate, Steuern und Vermögensmanagement.

Vor Weber hatten bereits die Partner Tom Wethered und John Ellard Linklaters den Rücken gekehrt. Wethered, der in Spanien und Portugal ebenfalls viel internationale Aufbauarbeit für die Kanzlei geleistet hatte, wurde General Counsel bei Linklaters-Mandant KPMG International (JUVE 11/04). Ellard, der als Counsel zu Shearman & Sterling wechselte, war rund 30 Jahre bei Linklaters tätig, seit 1989 als Partner. Der Eisenbahn-Spezialist zählt unter anderem London Underground zu seinen Mandanten.

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