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Wurden in den 28 Kanzleien zum Jahresbeginn 2015 noch sieben Frauen zur Equity-Partnerin ernannt (14 Prozent), waren es jetzt gerade einmal vier (9 Prozent). Dabei beförderten überhaupt nur zwei Sozietäten Frauen zu Partnerinnen – GSK Stockmann + Kollegen gleich drei und White & Case eine. Insgesamt verteilten sich die Partnernennungen zum Januar auf 16 Kanzleien, 2015 waren es noch 18. Damit entschied sich nur etwas mehr als die Hälfte der Sozietäten, die ihre Partnerbeförderungen aus den eigenen Reihen traditionell zum Jahreswechsel vornehmen, diese Möglichkeit auch tatsächlich zu nutzen. Dazu könnten nachträglich noch zwei weitere Sozietäten kommen, denn Kapellmann und Görg ernennen ihre Partner offiziell ebenfalls zum Januar, entscheiden darüber aber erst im Februar beziehungsweise im März. Im vergangenen Jahr hatten beide Partner ernennt, Kapellmann vier und Görg einen. Die nächste Partnerernennungsrunde zahlreicher Sozietäten steht dann bereits zum Mai an, bei Sozietäten, deren neues Geschäftsjahr zu diesem Zeitpunkt beginnt. Darunter sind vor allem zahlreiche große britische Sozietäten wie etwa aus dem Kreis der zehn umsatzstärksten hierzulande die vier Magic-Circle-Kanzleien Allen & Overy. Clifford Chance, Linklaters, und Freshfields Bruckhaus Deringer. Im vergangenen Jahr hatten alle vier Equity-Partner ernannt.