Wulf ist als Rechtsanwalt in Deutschland zugelassen, arbeitete aber zwischen 2004 bis 2014 für Kromann Reumert. Für die Kanzlei mit Büros in Aarhus und Kopenhagen baute er in dieser Zeit ein German Desk auf. Schwerpunktmäßig beriet er zuletzt dänisch-deutsche Immobilientransaktionen und -finanzierungen. Zusätzlich war er in gesellschafts- und handelsrechtlichen Mandaten tätig. 2013 beriet er etwa den Verkauf eines größeren Immobilienpaketes sowie eine grenzüberschreitende Umstrukturierung eines internationalen Lebensmittelunternehmens aus Dänemark.
Wie viele Wirtschaftskanzleien aus Schleswig-Holstein ist auch Brock Müller Ziegenbein immer umfangreicher für dänische Unternehmen in Deutschland beziehungsweise deutsche Unternehmen in Dänemark tätig. Im Vergleich zu den Kieler Wettbewerbern Johansson oder Cornelius + Krage stieg die Kanzlei aber recht spät in dieses Beratungssegment ein. Brock Müller Ziegenbein etablierte ihr Danish Desk 2011 in Flensburg und beriet hier zuletzt mit einem Partner sowie einer Associate. Letztere verließ die Kanzlei in diesem Jahr und wechselte zu einem dänischen Unternehmen. Mit Wulf sind nun zwei Partner mit dem weiteren Ausbau des grenzüberschreitenden Geschäfts befasst. Brock Müller Ziegenbein und Wulf arbeiteten bereits zuvor in Mandaten zusammen.