Föderale Organisationsstrukturen

Das Effizienzproblem

Autor/en
  • Aled Griffiths

Die deutschen Standorte von White & Case waren traditionell nicht für zentralistisches Management bekannt, so etwa als die Kanzlei noch Feddersen Laule Ewerwahn Scherzberg Finkelnburg Clemm hieß. Den umständlichen Namen konnte man sogar als sprachliches Abbild einer Politik der autonomen Standorte verstehen: Treibende Kraft der Sozietät waren dominante Partner in den einzelnen Büros. Auch nach der Fusion mit White & Case 2000 genossen die Anwälte deutlich mehr Bewegungsfreiheit als in anderen internationalen Kanzleien.

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Solche Wettbewerber waren schon damals straffer durchorganisiert. Bei White & Case blieben auch unter dem neuen Namen interne Rivalitäten charakteristisch, besonders zwischen Frankfurt und Hamburg. Die Reibungsverluste waren zeitweise so stark, dass sich einige jüngere Partner sowie Seiteneinsteiger an die US-Mutterkanzlei wandten.

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