„Da die strategischen Vorstellungen über meine Altersregelung bei PF&P auseinandergingen, setze ich meine Arbeit auf diese Weise bei LADM fort“, sagte Flohr, der das Aushängeschild von PF&P im Franchiserecht ist. „Herr Dr. Helmuth Liesegang und ich kennen uns schon aus Studienzeiten und wollten immer etwas gemeinsam machen.“
Sowohl PF&P als auch LADM sind erfahren in der Beratung zu Vertriebssystemen, insbesondere zum Franchiserecht. Während bei PF&P die Schnittstelle zum Kartellrecht die Arbeit prägt, ist LADM eng verzahnt mit ihren Wirtschaftsprüfern. LADM wächst durch Flohrs Einstieg auf elf Berufsträger, die sich auf fünf Standorte verteilen. Als Franchiserechtler anerkannt ist vor allem der Wuppertaler Partner Helmuth Liesegang, der zudem auch als Insolvenzverwalter tätig ist.
PF&P schließt mit Flohrs Ausstieg ihr Tiroler Büro in Gasteig/Kirchdorf, in dem er der letzte verbliebene Anwalt war. 2010 hatte sich Flohr samt Team des österreichischen Büros der Kanzlei Tigges den PF&P-Anwälten angeschlossen. Seine damaligen Associates sind mittlerweile in anderen Kanzleien oder an einem anderem PF&P-Standort tätig. In den vergangenen zwei Jahren arbeitete Flohr dann mit PF&P auf Kooperationsbasis zusammen.
2012 holte PF&P ein Team um den anerkannten Franchiserechtler Marco Hero von Tigges, nicht zuletzt, um die Nachfolge von Flohr zu sichern. Hero eröffnete zugleich in München einen weiteren Standort neben Ulm und Erfurt. In Österreich betreibt die Kanzlei noch ein Linzer Kooperations-Büro.