Von 1990 bis 1994 und zwischen 1998 bis 2013 war der FDP-Politiker Mitglied des deutschen Bundestages. Seine anwaltliche Laufbahn begann er in Frankfurt, wo er in den 1990er-Jahren als Partner der damaligen Kanzlei Brandt Kestler Lappat Schütt & Partner angehörte. Später war er Namenspartner bei Kestler Mielert Otto. Im Februar 2009 schloss er sich der Kanzlei Schalast als Partner an, wo er den Ausbau der Technologie- und Medien-Praxis mit verantworten sollte.
Diesen Status ließ Otto ruhen, nachdem er zur neuen Legislaturperiode im Herbst 2009 als einer von drei parlamentarischen Staatssekretären im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vereidigt wurde. Zudem hatte er von 2009 bis zum Jahresende 2013 das Amt des sogenannten Maritimen Koordinators der Bundesregierung inne. In dieser Leitungsfunktion hat die Regierung die Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in der maritimen Wirtschaft gebündelt.
Der Kontakt zu FPS kam über die zum Teil jahrzehntelangen Verbindungen in der Frankfurter Anwaltsszene zustande. In der Kanzlei soll der als Rechtsanwalt und Notar tätige Otto vor allen mit den Fachbereichen IT, IP, Medien sowie der Nachfolgeberatung zusammenarbeiten. Mit seiner Erfahrung soll er auch die Praxen über die Standorte hinweg miteinander vernetzen. Besonders die kleineren FPS-Standorte in Hamburg und Berlin hoffen darauf, von Ottos zahlreichen Kontakten in die Politik, Verbände und zu Unternehmen zu profitieren.