Kremer begann seine Karriere 2004 bei einer kleineren Münchner Einheit und wechselte 2012 zu Nachmann. Stingl war nach seinem Berufseinstieg zunächst in einer Frankfurter Kanzlei tätig und kam 2011 zu PwC Legal. Für Schadbach bedeuten die Zugänge eine spürbare Verstärkung. Das Team, das auf kleine bis mittelgroße Transaktionen fokussiert ist, wächst auf acht Anwälte an, davon je zwei Equity- und Salary-Partner.
Die Münchner Sozietät Nachmann trat seit ihrer geplatzten Fusion mit Graf von Westphalen 2012 vor allem in Prozessen prominent auf, zum einen als Vertreterin von Vorstandsmitgliedern großer Unternehmen, zum anderen im Sportrecht. Derzeit ist Namenspartner Nachmann an der Seite des russischen Investors Leonid Lebedew im Streit um ein Co-Investment mit RWE im Einsatz. In der Kanzlei verbleiben 13 Associates und ein of Counsel. Ein Associate hatte sich vor Kurzem der Frankfurter Kanzlei Salger angeschlossen.
PwC Legal ist in den vergangenen Monaten eher durch prominente Zugänge als durch Abgänge aufgefallen. So schlossen sich dem Rechtsberatungsarm der Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter anderem der Hamburger Corporate-Partner Dr. Nikolaus Schrader von Freshfields Bruckhaus Deringer, der frühere Managing-Partner von Mayer Brown, Dr. Jörg Wulfken, und ein Teil der Berliner Energierechtskanzlei Scholtka & Partner an. In Düsseldorf verlor PwC Legal vor wenigen Wochen mit Dr. Patrick Nordhues einen restrukturierungserfahrenen Salary-Partner an die Kölner Kanzlei Seitz. Deutschlandweit sind bei PwC Legal 213 Anwälte tätig, davon 25 Vollpartner.