Juve Plus Insolvenz- und Nachlassberatung

Großes Wellensiek-Team gründet eigene Sozietät

Drei Partner von Wellensiek haben sich entschlossen, einen Neustart zu wagen. Zum November verließen sie mit großem Team die bundesweit tätige Insolvenzkanzlei.

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Ein wichtiger Standort der neuen Kanzlei liegt in Frankfurt.

Prof. Dr. Jan Roth (48), Dr. Daniel Wozniak (42) und Christian Weiß (51) treten künftig gemeinsam unter der Marke Lintilia Law auf. Zu Lintilia-Partnern werden zudem die bisherigen Associates Dr. Sibel Gerhardt (39) – Anwältin für Insolvenz- und Erbrecht – und der Restrukturierungsexperte Till Hafner (55).

Ihre gemeinsame Beratung wollen sie auf zwei Säulen stellen: Zum einen die Nachlassverwaltung und -abwicklung, zum andern die Insolvenzverwaltung. Die Kanzlei berät von neun Standorten aus, mit Schwerpunkten in Frankfurt, Köln und Nürnberg.

Eingespielte Zusammenarbeit

Jan Roth

Der Frankfurter Lintilia-Partner Roth und Mitgründer Wozniak, der von Nürnberg aus berät, waren 2019 mit einem damals zehnköpfigen Team von der Frankfurter Kanzlei Jost Roth Collegen zu Wellensiek gewechselt. Roth, der zuvor Namenspartner war, leitete bei Wellensiek in der Folge den neu aufgebauten Geschäftsbereich Nachlassvermögensverwaltung. 2021 kam der Kölner Insolvenzrechtler und Nachlasspfleger Weiß hinzu, der früher Partner bei Leonard Rattunde gewesen war und nun ebenfalls zur Gründungsriege von Lintilia Law gehört.

Wellensiek, bei der noch 15 Partner, 4 Associates und ein of Counsel verbleiben, teilte mit, die Trennung sei „im besten Einvernehmen“ erfolgt. Sie fokussiere sich weiterhin auf Restrukturierungen und Insolvenzen, an den zentralen Standorten Frankfurt, Heidelberg und München. Die Zusammenarbeit mit den bisherigen Kollegen werde verfahrens- und mandatsbezogen fortgesetzt, so Christopher Seagon, geschäftsführender Partner der Traditionskanzlei. Die eigene Einheit durch weitere erfahrene Praktiker zu ergänzen, schließe man für die Zukunft nicht aus.

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