Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung

Hoeneß verzichtet auf Revision

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  • JUVE

Nach dem Urteil des Landgerichts München verzichtet Uli Hoeneß überraschend auf eine Revision und akzeptiert sein Haftstrafe von dreieinhalb Jahren, die er wegen Steuerhinterziehung erhielt. Zugleich erklärte er den Rücktritt als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern München. Den Vorsitz übernimmt nun Adidas-Chef Herbert Hainer.

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Die Entscheidung von Hoeneß kam vor allem deshalb überraschend, weil der Hoeneß-Verteiger Hanns Feigen direkt nach dem Urteil angekündigt hatte, das Urteil beim BGH auf den Prüfstand stellen zu wollen. In ihrem Plädoyer hatte die Verteidigung noch darauf gesetzt, dass die Selbstanzeige vom Januar 2013 korrekt war und strafbefreiend wirkt. Selbst wenn man von einer formalen Unwirksamkeit ausgehe, scheide eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung aus, weil Hoeneß selbst zur Steuerehrlichkeit zurückgekehrt sei, so Feigen. Er habe bereits in seiner Anzeige das Ausmaß der Steuerhinterziehung eingeräumt und sogar einen ausreichenden Sicherheitspuffer eingebaut. Die Hoeneß-Anwälte stellten sich vor allem auf den Standpunkt, dass die Selbstanzeige nicht zwingend formal korrekt sein müsse. Entscheidend komme es darauf an, dass der Umfang der Steuerhinterziehung offenbart würde.

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