Hamburg

ZDS-Geschäftsführer und -Justiziar künftig beim Verband Deutscher Reeder

Zum Juli wechselt Dr. Martin Kröger in die Geschäftsführung des Verbandes Deutscher Reeder (VDR) in Hamburg. Der 38-Jährige kommt vom Zentralverband Deutscher Seehafenbetriebe (ZDS), wo er seit 2007 Justiziar und seit Anfang 2011 Geschäftsführer war.

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Martin Kröger
Martin Kröger

Die Neustrukturierung der Verbandsspitze beim VDR hat schon begonnen: Neben dem künftigen Geschäftsführer Kröger wurde bereits zum März der bisherige Direktor für Kommunikation, Dr. Dirk Johns, in die VDR-Geschäftsführung berufen. Die vorherige Geschäftsführerin Uta Ordemann hat den Traditionsverband verlassen.

Kröger wird künftig neben der politischen Verbandstätigkeit auch das Justiziariat betreuen. Arbeitsschwerpunkte liegen dabei vor allem im Steuer-, Europa-, Arbeits-, Beihilfe- und Umweltrecht.

Beim VDR arbeitet daneben ein weiterer Syndikus für den Verband sowie ein Mitarbeiter, der sich arbeitsrechtlichen Themen widmet. Mit seinem Wechsel tritt Kröger in die Fußstapfen seines Vaters: Bernd Kröger war bis zu seinem Ausscheiden 2003 fast 30 Jahre als Hauptgeschäftsführer für den Verband tätig.

Der 1907 gegründete VDR vertritt die wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen seiner rund 250 Mitglieder. Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied ist seit 2010 der ehemalige Bremer Senator für Justiz und Verfassung, Ralf Nagel. Als Präsident des VDR agiert seit 2008 Michael Behrendt, Vorstandsvorsitzender von Deutschlands größter Reederei Hapag-Lloyd.

Beim ZDS leitete Kröger bislang ebenfalls das Justiziariat, einen Nachfolger für diese Aufgabe gibt es bislang noch nicht.

Der bisherige Leiter der Rechts-, Steuer- und Schiffsfinanzierungsabteilung beim VDR, Dr. Jan-Thiess Heitmann, verlässt den Verband nach zehn Jahren. Ab April leitet der Jurist und gelernte Schifffahrtskaufmann die abteilung Shipping der Winkelmann Consult GmbH & Co. KG und betreut als Syndikus auch alle anderen Bereiche des Unternehmens. Die Geschäftsführung des Deutschen Vereins für Internationales Seerecht gibt Heitmann nach zehn Jahren zum Mai ebenfalls ab.

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