Kniprath war 2011 als Partner bei Herfurth eingestiegen. Davor war er unter anderem vier Jahre als Inhousejurist beim Stuttgarter Robert Bosch-Konzern und sechs Jahre als Associate bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Frankfurt und Schanghai tätig. Aus dieser Zeit verfügt Kniprath über viel Erfahrung in Prozessen und Schiedsverfahren, unter anderem listet ihn die chinesische Schiedsorganisation CIETAC seit vergangenem Jahr als Schiedsrichter. Mit der bisherigen Associate Jacqueline Lopez arbeitet er seit drei Jahren zusammen und bildete mit ihr bei Herfurth das Prozessteam.
Die Kanzlei ist in Niedersachsen vor allem wegen ihres in Politik und Wirtschaft gut vernetzten Namenspartners Ulrich Herfurth renommiert und darauf spezialisiert, Mittelständler ins Ausland zu begleiten sowie ausländische Unternehmen bei Aktivitäten in Deutschland zu betreuen. Entsprechend spielt Prozessführung im Vergleich zur Beratung traditionell eine untergeordnete Rolle. Knipraths Geschäft hingegen hat sich in den vergangenen Jahren in die umgekehrte Richtung entwickelt: Gesellschafterstreitigkeiten und Schiedsverfahren machen heute den Löwenanteil seiner Arbeit aus. Nach den Abgängen zählt Herfurth noch 20 Anwälte. Ausgewiesene Prozessrechtler gehören nicht mehr dazu.