Umsätze

Heisse Kursawe Eversheds wächst langsamer

Die Wachstumskurve bei Heisse Kursawe Eversheds ist deutlich abgeflacht. 2011 setzte die Kanzlei rund 24,4 Millionen Euro um, das sind 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz pro Berufsträger war leicht rückläufig. 2009 und 2010 hatte die Kanzlei ihren Umsatz noch um 14 beziehungsweise 14,9 Prozent steigern können.

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Stefan Kursawe
Stefan Kursawe

Nur marginalen Zuwachs meldeten die Kernbereiche Corporate und Steuern, die gemeinsam für gut 42 Prozent des Kanzleiumsatzes stehen. Eine Wachstumsrate, wie sie in den letzten Jahren für die Gesamtkanzlei üblich war, erzielte 2011einzig die Arbeitsrechtspraxis um Namenspartner Dr. Stefan Kursawe. Sie legte um knapp 14 Prozent zu. Das Team wurde zuletzt um einen weiteren Partner verstärkt (mehr…).

Der Bereich Commercial, der 2010 unter anderem wegen des Zugangs eines Patentrecht-Teams von Hammonds um satte 40 Prozent zugelegt hatte, konnte seine Einnahmen 2011 noch um rund 10 Prozent steigern. Die jüngsten Partnerabgänge fallen bei dieser Bilanz allerdings noch nicht ins Gewicht: Zum Januar 2012 kehrten drei der neu dazugekommenen Patentrechtler HKE bereits wieder den Rücken (mehr…).

Der Umsatz pro Berufsträger ging im Vergleich zum Rekordwert des Vorjahres um 4,1 Prozent auf rund 330.000 Euro zurück. Hier machte sich das personelle Wachstum der Gesamtkanzlei bemerkbar, die sich über das letzte Jahr gerade im Unter- und Mittelbau breiter aufgestellt hatte. HKE arbeitete demnach ähnlich produktiv wie die Stuttgarter Wettbewerberin Menold Bezler (328.000 Euro) oder FPS Fritze Wicke Seelig (332.000 Euro).

Seit Sommer 2011 verfügt HKE über einen zweiten Standort in Hamburg (mehr…). Unter anderem deshalb stieg die Kostenquote leicht auf 61,7 Prozent. Der rechnerische Gewinn pro Equity-Partner liegt damit knapp unter 1,6 Millionen Euro. Die tatsächliche Entnahme dürfte allerdings deutlich darunter liegen, da auch Salary- und Fixed-Share-Partner nach unterschiedlichen Schlüsseln am Profit teilhaben.

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