Hertie-Insolvenz

White & Case-Partner Bähr ist vorläufiger Verwalter

Das Amtsgericht Essen hat Ende Juli Dr. Biner Bähr von White & Case zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Kaufhauskette Hertie bestellt.Hertie-Kaufhäuser gibt es an 73 Standorten in Deutschland, über 4.000 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Erst im Februar hatte die Firma eine neue Zentrale in Essen-Kettwig bezogen, dort arbeiten 130 Angestellte. Presseberichten zufolge macht Hertie im operativen Geschäft hohe Verluste, diese sollen für das laufende Jahr eine Höhe von 30 Millionen Euro erreicht haben.

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In der Krisensituation hat dem Vernehmen nach die Kanzlei Wellensiek eine Zeit lang die Gesellschaft insolvenzrechtlich beraten. Marktbeobachter erwarten einen schwierigen Sanierungsprozess, die mögliche Option einer Sanierung in Eigenverwaltung scheint vom Tisch zu sein. Der Insolvenzverwalter wird von einem Düsseldorfer White & Case-Team unterstützt, zu dem Local Partner Florian Gantenberg sowie die Associates Andreas Kleinschmidt, Dr. Marlene Böhmer und Dr. Bero-Alexander Lau gehören.

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