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Lovells übernimmt Markenportfolio der Deutschen Telekom

Die Entscheidung ist gefallen: Das Markenportfolio der Deutschen Telekom AG wird künftig nicht mehr von Mayer Brown, sondern von Lovells betreut. Dies bestätigte ein Sprecher des Bonner Unternehmens. Zur Größe des Portfolios wollte er keine Angaben machen, Marktbeobachter schätzen jedoch den Umfang auf über 20.000 Marken.

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Nachdem der renommierte IP-Partner Dr. Johann-Christoph Gaedertz seinen Wechsel von Mayer Brown zu Kaye Scholer angekündigt hatte, war in den vergangenen Wochen rege darüber spekuliert worden, wem der Telekommunikationskonzern künftig die Pflege seiner Marken anvertrauen würde.

Gaedertz hatte das Portfolio 2002 von Taylor Wessing übernommen und seither mit seinem Team betreut. Im Markt ist bekannt, dass die Telekom in den vergangenen Jahren im Markenrecht auf gleich mehrere Kanzleien gesetzt hat: Neben Mayer Brown im formellen Markenrecht kam Bird & Bird vor allem in Prozessen und bei Fragen zur Markenstrategie zum Einsatz. Lovells wurde zu Lizenzverträgen, domainrechtlichen Strategiefragen und internationalen Prozessen beauftragt. Dem Vernehmen nach hatten sich nun an der Neuausschreibung des großen Verwaltungsmandats diese drei Kanzleien sowie Kaye Scholer beteiligt.

Für die deutsche und europäische Markenpraxis von Lovells ist die jetzige Ausdehnung des Mandats ein großer Erfolg. Die Verwaltungspraxis, die in Deutschland in Hamburg konzentriert ist, und auch auch auf europäischer Ebene mit einem großen Team in Alicante arbeitet, genießt einen augezeichneten Ruf im Markt. Vor einigen Jahren hatte die Kanzlei mit Unilever und Axel Springer zwei große Portfoliomandate verloren. Diese Verluste hat sie spätestens jetzt mit dem großen Telekom-Mandat mehr als ausgeglichen.

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 4. August 2008

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