JUVE spricht mit…Dr. Nils Gronemeyer von Brandi Dröge Piltz Heuer & Gronemeyer

JUVE : Warum hat sich Brandi Dröge Piltz Heuer & Gronemeyer entschieden, das Thema Kanzleimanagement professionell anzugehen?

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JUVE : Warum hat sich Brandi Dröge Piltz Heuer & Gronemeyer entschieden, das Thema Kanzleimanagement professionell anzugehen?

Gronemeyer : Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die tägliche Arbeit von spezialisierten Rechtsanwälten nur sehr begrenzt Raum für Managementaufgaben lässt, zum Beispiel strategische Kommunikationsplanung und Marketingmaßnahmen sowie interne Prozessoptimierungen wie Kanzleientwicklung, die Vereinheitlichung von

Software, Mandantenbindung, Organisation von Mandantenveranstaltungen und vieles mehr. Gleichzeitig ist es nicht ausreichend, gute Beratung und Prozessführung umfassend anbieten zu können, beides aber nicht entsprechend zu kommunizieren. Gute Konzepte, die entwickelt wurden, kamen aufgrund des Zeitmangels nur bedingt zur Umsetzung.

Was wird jetzt anders?

Die gesamte Außendarstellung wird künftig zentral und von einer Ansprechpartnerin übernommen.

Welche Aufgaben sehen Sie als besonders dringlich an?

Die Aktualisierung des Internetauftrittes, der Imagebroschüre und alle weiteren Marketingmaßnahmen, außerdem der Ausbau der PR-Arbeit sowie die Erstellung eines Mediaplans. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Kanzleientwicklung, worunter wir die nationale und internationale Standortentwicklung sowie das Thema

Personalentwicklung fassen.

Unter welchen Bedingungen ist ein Kanzleimanagement in mittelständischen Kanzleien überhaupt sinnvoll?

Voraussetzung ist eine gewisse Größe der Kanzlei an verschiedenen Standorten. Unser kontinuierliches Wachstum hat es erforderlich gemacht, die bereits aufgezählten Aufgaben zu zentralisieren und zu steuern.

Sie haben längere Zeit nach dem geeigneten Kandidaten gesucht. Was qualifiziert Inhouse-Juristen für diese Aufgabe besonders?

Die Inhouse-Juristen haben dieselbe Blickrichtung wie vieler unserer Mandanten, können unternehmerisch denken, kennen und übernehmen Managementaufgaben und sind Generalisten. Als zugelassene Rechtsanwältin kennt Frau Ferrara die Belange beider Seiten – die von Rechtsanwälten in Kanzleien und die von Mandanten.

Das Gespräch führte Simone Bocksrocker.

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