Koblenz

Forkert Webeler Höfer zerbricht in zwei Teile

Die Koblenzer Baurechtskanzlei Forkert Webeler Höfer spaltet sich zum Jahreswechsel auf. Der etwas größere Teil der bisherigen Einheit firmiert dann als Forkert, Gerald Webeler (47) und zwei Associates machen unter dem Namen Webeler weiter. Als Grund für das Auseinandergehen gelten Differenzen zur Kanzleiausrichtung. Zugleich kündigte Forkert an, zwei Repräsentanzbüros in Karlsruhe und Andernach zu eröffnen.

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Forkert_Meinhard
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Die Kanzlei um Dr. Meinhard Forkert (39) ist auf Bau- und Architektenrecht spezialisiert. Eine Spezialität von Forkert ist die Vertretung von Versicherern in Bauprozessen. Webeler ist ebenfalls auf Bau- und Architektenrecht spezialisiert, sein Schwerpunkt ist die vergaberechtliche Beratung von Auftraggebern.

Webeler war erst vor zwei Jahren als Teil eines Bau- und Vergaberechtsteams von der lokalen Wettbewerberin Kunz gekommen. Mit dem Zugang des Kunz-Teams änderte die Kanzlei im September 2013 auch ihren Namen: Aus Müller Nöthen wurde Forkert Webeler Höfer. Neben Webeler, der Partner wurde, kamen damals von Kunz die Associates Holger Doberstein und Olaf Kreißelmeier. Doberstein wechselt nun mit Webeler in dessen neue Kanzlei. Kreißelmeier war schon 2014 nach nur einem Jahr zu seiner alten Kanzlei Kunz zurückgekehrt. Christoph Schneider, der als dritter Anwalt ebenfalls zu Webeler wechselt, war vor einem Jahr von Kunz gekommen. 

Für Forkert arbeiten künftig zwei Partner und drei Associates. Neben Namenspartner Dr. Meinhard Forkert bleibt Manfred Höfer (69) zunächst Partner, wird sich aber perspektivisch etwas zurücknehmen. In Karlsruhe und Andernach wird die Kanzlei zwei nicht ständig besetzte Repräsentanzen unterhalten. In Karlsruhe hat Forkert einen Lehrauftrag, zudem rückt er mit dem Büro geografisch näher an mehrere Dauermandanten aus der Versicherungsbranche heran. Andernach ist Sitz der auf Verwaltungsrecht spezialisierten Kanzlei Jeromin & Kerkmann, mit der Forkert regelmäßig zusammenarbeitet.

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