Koblenz

Spin-off bei Fromm

Die Koblenzer Kanzlei für Unternehmens- und Steuerrecht Fromm bricht auseinander. Zum Juni gründen drei der sechs Partner eine eigene Kanzlei. Udo Schulze (46), Dr. Michael Thielemann (42) und Stefan Vomweg (32) gehen in Koblenz als STV Rechtsanwälte an den Start. Unter der bisherigen Firmierung arbeiten die verbleibenden drei Partner und zwei Anwälte um den Kanzleigründer Dr. Rüdiger Fromm weiter.Rüdiger Fromm ist in Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus für die Beratung einer gehobenen mittelständischen Klientel zu Fragen der Unternehmensnachfolge einschließlich des Gesellschafts- und Steuerrechts bekannt. Mit in der Kanzlei verbleiben seine Söhne Dr. Michael Fromm und Dr. Andreas Fromm sowie zwei Associates, die allerdings zur Zeit in Elternzeit sind. Außerdem verstärkt sich die Kanzlei in den nächsten Wochen mit zwei Anwältinnen.

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Die ausscheidenden Partner Schulze, Thielemann und Vomweg wollen mit ihrer eigenen Kanzlei den Ansatz reiner wirtschaftsrechtlicher Beratung weiter verfolgen. STV soll eine breite fachliche Ausrichtung haben: Vomweg arbeitet vor allem im Arbeits-, Steuer-, gewerblichen Miet- sowie Bau- und Architektenrecht, Thielemann betreut das Gesellschafts- sowie Bank- und Kapitalmarktrecht und Schulze legt seinen Schwerpunkt auf Steuerrecht und Nachfolgeregelungen. Sie kooperieren künftig eng mit den im gleichen Bürokomplex ansässigen Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern von WTS Dr. Winnen Thiemann Seil.

„Die Abgänge betreffen die Kernkompetenz unsere Kanzlei bei der Beratung zu Unternehmensnachfolge nicht“, sagte Michael Fromm. „Insofern ändert sich die Ausrichtung der Kanzlei Fromm nicht. Allerdings hat unser personelles Wachstumsziel dadurch einen Dämpfer erhalten.“ Ziel von Fromm ist es auf zwölf Anwälte zu wachsen.

Für den Fromm-Teil kommt in dieser Situation erschwerend hinzu, dass der Kanzleigründer Anfang des Jahres schwer erkrankte. Er befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung und will in Kürze wieder aktiv in die Mandatsarbeit eingreifen. Allerdings gilt die Kanzlei unter Beobachtern als zu stark von seinem akquisitorischen Geschick abhängig. Wettbewerber bemerkten allerdings auch, dass die Söhne die entstandene Lücke aufgefangen hätten und vor allem Michael Fromm sehr viel präsenter als früher sei.

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 13. Mai 2009

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