Zenk hat sich aus strategischen Gründen entschieden, das Kölner Büro zu schließen. Der kleine Standort war in der Vergangenheit kontinuierlich geschrumpft: Zuerst ging Dr. Olaf Konzak und später Dr. Kerrin Schillhorn. Als letzter verbleibender Partner hätte Christner seine Tätigkeit bei Zenk in Berlin oder Hamburg weiterführen können. Dies lehnte er jedoch wegen seiner persönlichen und beruflichen Verwurzelung in Köln ab und entschied sich für einen lokalen Wechsel zu Görg. Der Spezialist im Anlagenbau betreut zahlreiche Projekte im Rhein-Main-Gebiet und war im Jahr 2000 nach der Trennung der umweltrechtlichen Boutique Köhler Klett Bock und Gerhold als Partner zu Zenk gekommen. Dort beriet er unter anderem den Investor Ixis beim Erwerb von Immobilienportfolien der Stadt Hamburg.
Der ebenfalls in Köln tätige Associate Sacha Reichelt bleibt jedoch bei Zenk und wird entweder nach Hamburg oder Berlin wechseln. Auf diese beiden Büros will sich Zenk künftig konzentrieren: So sollen etwa noch dieses Jahr die Bereiche Öffentliches Recht in Berlin und Corporate in Hamburg personell ausgebaut werden. Zenk strebt insgesamt drei bis vier neue Positionen an, die sowohl mit neuen Partnern als auch mit Associates besetzt werden sollen.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 4. März 2009