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Kölner Kanzlei fällt nach vier Jahren auseinander

Vier Jahre nach Gründung ist Schluss: Die Partner der Kölner Kanzlei Reitze Wilken gehen getrennte Wege. Alle sind ehemalige Görg-Anwälte.

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Serge Reitze

Drei der fünf Gründungspartner haben die Reitze Recker Hagemann Rechtsanwalts-GmbH eröffnet, dies sind Dr. Serge Reitze (54), Dr. Anna Recker (40) und Dr. Sebastian Hagemann (40). Zu ihrem Startteam gehören die beiden Anwälte Tim Korkala und Marius Jürgens als Senior Associates.

Oliver Wilken

Die beiden übrigen ehemaligen Partner, Dr. Oliver Wilken (59) und Dr. Klaus Felke (48), haben laut Registereintrag ihrerseits eine neue PartGmbB namens Wilken gegründet. Diese könnte auch weitere vier Associates umfassen, die zuletzt bei Reitze Wilken beschäftigt waren. Oliver Wilken war erst kürzlich als Berater aufseiten einer Aktionärsgruppe genannt worden, die sich gegen das StaRUG-Verfahren der Landshuter Endor gestellt haben.

Klaus Felke

Reitze Wilken war vor genau vier Jahren an den Start gegangen. Die Gründer hatten allesamt eine Historie im Kölner Stammbüro von Görg vorzuweisen, entsprechend war der Zuschnitt der neuen Kanzlei in erster Linie sowohl auf insolvenz- und restrukturierungsnahe Mandate als auch auf Corporate/M&A- und kapitalmarktrechtliche Beratung ausgelegt. 2022 war Partner Boris Ober (44) ausgeschieden und in Köln zu Luther gewechselt.

Anna Recker

Reitze Recker Hagemann will der bisherigen Spezialisierung ihrer Partner auf Gesellschaftsrecht, Transaktionen, Reorganisationen mit und ohne Krisenbezug sowie Prozessführung treu bleiben. Die Mandantschaft ist vorwiegend mittelständisch sowie von Unternehmern und Familiengesellschaften geprägt.

Sebastian Hagemann

Zuletzt berieten Reitze und Hagemann die Käufer bei einem Kölner Prestigeprojekt: Ein Teil des Geländes, das die seit 2023 insolvente Gerch Group in unmittelbarer Nähe des Kölner Doms bebauen wollte, wurde an The Flag verkauft, ein Familienunternehmen aus dem Sauerland. Verkäufer war Insolvenzverwalter Dr. Jens Schmidt von der Kanzlei Runkel, die Stadt Köln wurde zum städtebaulichen Vertrag von Insolvenzrechtler Dr. Rolf Leithaus, CMS Hasche Sigle, beraten.

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