Ausreden für bequeme Intransparenz?

Kommentar: Diskret, diskreter, Schiedsgericht

So viel Vertraulichkeit wie nötig, so viel Transparenz wie möglich – für Marc Chmielewski das Rezept, nach dem Schiedsgerichte kochen sollten.

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Schon klar: Wenn Unternehmen sich streiten, wollen sie dabei meist unter sich bleiben. Dieses Bedürfnis verspricht die Schiedsgerichtsbarkeit zu erfüllen. Über Parteien und ihre Konflikte darf niemand aus dem Schiedsgericht öffentlich sprechen. Deshalb haben wir in der JUVE-Schiedsrichterrecherche gar nicht erst danach gefragt. Es gibt aber Themen zu Schiedsgerichten, bei denen sich Unternehmen durchaus Transparenz wünschen – etwa wenn es um Mandatskonflikte geht und darum, wie viel Erfahrung und Zeit jemand für einen Fall in die Waagschale werfen kann. Ein Beifang unserer Recherchen ist die Erkenntnis, dass zum Umgang mit dieser Art von Transparenz unterschiedliche Vorstellungen in der Schiedsszene herrschen.

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