Korruptionsaffäre

Ehemaliger FBI-Direktor berät Bilfinger zu Compliance-Fragen

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  • JUVE

Der Aufsichtsrat des Mannheimer Baukonzerns Bilfinger hat den ehemaligen Direktor des FBI Louis Freeh als Berater engagiert. Er soll die erst seit September für Bilfinger tätige Compliance-Chefin Britta Niemeyer beim Aufbau eines Compliance-Systems unterstützen. Das berichtet das Manager Magazin. Aufgrund einer Korruptionsaffäre steht der Konzern seit August 2013 unter Aufsicht eines Compliance-Monitors.

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Freeh ist bei deutschen Konzernen kein Unbekannter: Als Compliance-Monitor bekämpfte er – eingesetzt vom US-Justizministerium – von 2010 bis 2013 die Korruption bei Daimler. In diese Zeit fällt auch die Ernennung von Dr. Christine Hohmann-Dennhardt als Vorstand für Recht und Integrität, die in gleicher Position demnächst zu VW wechselt. Freeh wurde 1993 unter Präsident Bill Clinton zum Direktor des FBI ernannt und hatte diese Position bis 2001 inne. Zuvor war er als Special Agent tätig und führte als stellvertretender Bundesstaatsanwalt von Manhattan den Prozess gegen die sogenannte Pizza-Connection, eine sizilianische Gruppe von Heroin-Händlern.

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