Dr. Bruno Kübler (56) zeigte sich enttäuscht über das rasche Auseinanderfallen des Verbundes, will jedoch an seiner „Vision einer überregional expandierenden Verwalter- und Anwaltssozietät“ festhalten.
Die Sozietät mit Kölner Stammsitz und insgesamt 130 Mitarbeitern verfügt neben der Insolvenzverwaltung und Sanierungsberatung unter Führung Küblers seit etwa drei Jahren auch über eine wirtschaftsrechtliche Full-Service-Praxis, die der Dresdner Partner und Arbeitsrechtler Dr. Franz-Ludwig Danko (40) leitet. Zehn der insgesamt 36 Berufsträger der Kanzlei sind derzeit in diesem Bereich tätig.
Dagegen konzentriert sich die aus Ulm stammende Kanzlei Pluta mit ihren 25 Berufsträgern (insgesamt 110 Mitarbeiter) ganz auf die Insolvenzverwaltung. „Ein paralleles Wachstum in Insolvenzbereich und Wirtschaftsrecht ist schwierig“, kommentierte Namenspartner Michael Pluta (51). Für das nächste Jahr kündigte Pluta die Umwandlung seiner Sozietät in eine GmbH an.
Beide Kanzleien werden ansonsten in ihrer ursprünglichen Konstellation tätig sein. Kübler ist dabei an neun deutschen Standorten – darunter durch die Fusion mit Neef & Partner seit kurzem das ostbayerische Hof – sowie in Breslau (Polen) präsent, Pluta mit sechs deutschen Büros sowie am neueren Standort Mailand.