Serie: London unter Druck

Kulturkampf – Magic Circle in der Lockstep-Falle

Das wachsende Engagement des Londoner Magic Circle in den USA ist eine große Wette auf die Zukunft – und eine Riesenherausforderung für die Kanzleiorganisationen, die nicht nur viel Geld in die Hand nehmen müssen.

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Warum nehmen die britischen Top-Kanzleien wie Linklaters und Allen & Overy erst jetzt den US-Ausbau richtig ernst? Für viele Marktbeobachter liegt die Antwort auf der Hand: London hat es vermasselt. Die Strategen in den Zentralen des Magic Circle haben schlicht zu lange gewartet. Warum? „Die Briten sind eben Imperialisten“, sagt ein deutscher Partner einer US-Kanzlei. Hinter der Parole „truly global“ steckten Organisationen, die letztlich ihr Machtzentrum in London konservieren wollen. „Aber eine Expansion mit Wagenburgmentalität funktioniert nicht. Ohne das Entscheidungszentrum der Kanzleien zu verschieben, ohne sich in die USA auch organisatorisch zu öffnen, wird die Reise nicht gelingen.“

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