Latham & Watkins auf Shopping-Tour in Europa

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  • JUVE

Die von der US-Westküste stammende Kanzlei Latham & Watkins sorgt in Europa seit ein paar Wochen mit beeindrückenden Neuzugängen für Aufsehen. Innerhalb nur eines Monats konnten das Pariser, das Londoner und das Frankfurter Büro hochkarätige Quereinsteiger von einheimischen Wettbewerbern weglocken. Zunächst wechselte Mitte April der Private-Equity-Partner von Simmons & Simmons, Martin Saywell, in das Londoner Büro der US-Kanzlei. Tage später gab das Pariser Latham-Büro den Zugang von Linklaters-Kapitalmarktrechtler Roberto Cristofelini bekannt. Auch in Frankfurt konnte sich die Kanzlei verstärken und heuerte den Immobilienrechtler Prof. Dr. Martin Meißner von Luther Menold an (Nachricht in dieser Ausgabe). Schließlich war Anfang Mai das Londoner Büro nochmal dran, als Solicitor-Advocate Philip Clifford von Clifford Chance in die neu gegründete Schiedsverfahrens-Praxis von Latham wechselte.

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Wie David Miles, der Managing Partner im Londoner Latham-Büro, meint, sei vor allem der US-Bezug der Kanzlei für die Quereinsteiger entscheidend: „Sie erkennen, dass Beziehungen in die USA im heutigen internationalen Rechtsmarkt immer wichtiger werden, und stellen diesbezüglich Defizite in nichtamerikanischen Kanzleien fest. Denn die allermeisten habe es bislang nicht geschafft, in den US-Markt vorzudringen.“

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