Dr. Walter Scheuerl, bislang Partner bei Lovells, hat es zum Jahresbeginn zu Graf von Westphalen Bappert & Modest gezogen. Der 42-Jährige, der mit Lovells eine der renommiertesten IP-Praxen der Hansestadt verlassen hat, begründete seine Entscheidung mit finanziellen Erwägungen.Scheuerl, Anwalt seit 1992 und aus dem früheren Droste-Arm kommend, erklärte: "Der Mehrwert der Beratung für die Mandanten stand nach der internationalen Fusion nicht mehr in Relation zur Honorarsteigerung." In den vergangenen drei Jahren seien die Stundensätze in einer Form gestiegen, die seinen Mandanten schwer plausibel zu machen gewesen sei. Sein Wunsch, eine international angebundene Kanzlei mit abweichender Honorarstruktur und ausreichender Personalstärke zu finden, hätten ihn zu Graf von Westphalen geführt.
Westphalen verspricht sich von dem Neuzugang einen weiteren Schub für die IP-Praxis. Scheuerl bringt insbesondere Erfahrung aus dem Urheber- und Wettbewerbsrecht und aus dem Bereich Film und Entertainment mit.
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