Frankfurt

Lupp baut arbeitsrechtliche Beratung für Transaktionen auf

Die Kanzlei Lupp + Partner kann künftig auch die arbeitsrechtliche Beratung im Transaktionsgeschäft abdecken. Dafür holt sie zum Januar 2023 Dr. Tobias Brinkmann als Equity-Partner an Bord. Der 40-Jährige ist derzeit noch Counsel bei Herbert Smith Freehills und wechselt in das Frankfurter Büro von Lupp + Partner.

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Tobias Brinkmann

Brinkmann hatte seine Laufbahn bei der US-Kanzlei Milbank im Banking-und-Finance-Team begonnen und wechselte dann 2015 zunächst zu DLA Piper ins Arbeitsrechtsteam. Vor sieben Jahren ging er zu Herbert Smith, wo er im Mai 2021 zum Counsel ernannt wurde.

Dort war Brinkmann mit grenzüberschreitenden Restrukturierungen und Outsourcing-Maßnahmen, aber auch mit Projekten zur Altersvorsorge befasst. Hinzu kamem Verhandlungen mit Betriebsräten und Gewerkschaften sowie die Führungskräfteberatung.

Für Lupp + Partner soll er nun primär die transaktionsbezogene arbeitsrechtliche Beratung aufbauen. Dies umfasst auch die Beratung von Management-Teams im Rahmen von Buy-outs – ein Feld, in dem beispielsweise Poellath sehr aktiv ist und in dem auch Joachim Hasselbach, langjähriger Private-Equity-Partner von Clifford Chance,  als Berater tätig ist.  

Die Sozietät Lupp + Partner plant über die nächsten Jahre ein Team von fünf Berufsträgern aufzubauen, die sich auf die arbeitsrechtlichen Aspekte im Transaktionsgeschäft fokussieren.

Die schnell wachsende Kanzlei, die mittlerweile vier Standorte bundesweit hat, ergänzte ihr Frankfurter Team zuletzt beispielsweise mit den Tranaktionsanwälten Dr. Kerstin Kopp von Clifford Chance, Stefan Jörgens von Willkie Farr & Gallagher sowie Dr. Dirk Reidenbach von Flick Gocke Schaumburg. 

Bei Herbert Smith sind nach Brinkmanns Weggang weiterhin der Frankfurter Partner Moritz Kunz, die Counsel Dr. Anja Lingscheid und eine Senior Associate für die arbeitsrechtlichen Belange zuständig. Zusammen mit dem Corporate-Team berieten sie zuletzt etwa das Bildungsunternehmen Pearson beim Verkauf seines K12 Kursunterlagen-Geschäfts in Deutschland und Italien sowie die japanische SoftBank Robotics Group zur Veräußerung einer französischen Tochtergesellschaft.

 

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