Markteintritt

US-Klägerkanzlei Hausfeld eröffnet in Berlin

Die US-Klägerkanzlei Hausfeld eröffnet zum Januar ihr erstes deutsches Büro in Berlin. Um möglichst schnell auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen, verbündet sich Hausfeld mit dem Prozessfinanzierer Burfort. Dieser will 30 Millionen Euro für die Finanzierung von Prozessen deutscher Mandanten bereitstellen. Konkrete Angaben zum Startteam macht Hausfeld bisher nicht.

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Es werde ein „Team erfahrener und renommierter deutscher Kartellrechtler“, heißt es in einer Mitteilung. Näheres werde in den kommenden Wochen bekanntgegeben. Nach Angaben aus dem Kanzleiumfeld dürften zunächst zwei Partner und mehrere Associates in Berlin an den Start gehen. Im Markt wird spekuliert, dass Hausfeld etwa Inhouse-Juristen der Deutschen Bahn gewinnen könnte. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz ebenfalls in Berlin, und seine Juristen gelten als Pioniere bei der Geltendmachung von Kartellschadensersatz. Dr. Christopher Rother, der bei der Bahn die Bereiche Regulierungs-, Wettbewerbs- und Kartellrecht leitet, arbeitet häufig mit Hausfeld zusammen und ist gut bekannt mit Laurent Geelhand. Der ehemalige Chefjurist des Michelin-Konzerns war im vergangenen Jahr zu Hausfeld gewechselt, um für die Kanzlei ein Büro in Brüssel zu eröffnen. 

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