Demgegenüber lag der Anteil der Wirtschaftsprüfung in Deutschland bei knapp 36 Prozent und der Anteil der Steuerberatung bei 27,5 Prozent.
Entscheidender Wachstumsmotor bei Rödl war jedoch erneut das Auslandsgeschäft: Dort belief sich der Umsatz der Gesellschaft auf mehr als 47 Millionen Euro. Das Unternehmen schätzt die Slowakei als bedeutenden Markt des kommenden Jahres ein. In China will es seine Expansion ebenfalls fortsetzen.
Allerdings machte Kanzleigründer Dr. Bernd Rödl deutlich, dass er auch in Deutschland auf Ausbau setzt. Die Kanzlei erziele rund 65 Prozent der Umsätze mit Mandaten aus dem inhabergeführten Mittelstand. Diese Klientel sei in Ostwestfalen und in der Bremer Region stark angesiedelt, Rödl hingegen an diesen Standorten nicht vertreten. „Das gehen wir im Moment offensiv an“, sagte Rödl. (Tanja Podolski, Jörn Poppelbaum)