Riesenkampff bringt über 40 Jahre juristische Erfahrung mit. Von 1967 bis 1972 war er bei Chevron Erdöl Deutschland im Bereich M&A tätig. 1972 gründete er mit Dr. Martin Peltzer in Frankfurt die Kanzlei Peltzer & Riesenkampff, die sich 1997 mit einer Hamburger und einer Münchener Kanzlei zu Hasche Eschenlohr Peltzer Riesenkampff Fischötter zusammenschloss. 1999 ging die Sozietät in der neu gegründeten Kanzlei CMS Hasche Sigle auf (mehr…). Nach dem Erreichen der nach dem CMS-Sozietätsvertrag für Gründungspartner geltenden Altersgrenze von 70 Jahren stieß er 2006 zu Schulte Riesenkampff (mehr…).
Anfang 2011 war er dort aus der Partnerschaft ausgeschieden und in den Aufsichtsrat der baltischen Kanzlei Sorainen gewechselt. Er repräsentierte Sorainen vor allem in Westeuropa und Nordamerika. Soweit bekannt, wird Riesenkampff jedoch zukünftig nicht mehr für Sorainen tätig sein.
Riesenkampff sagte zu seinen Wechsel zu bnt Rechtsanwälte: „Das Konzept einer auf Mittel- und Osteuropa fokussierten Anwaltssozietät mit einer länderübergreifender Struktur und deutschsprachigen Anwälten an allen Standorten bietet exzellente Möglichkeiten.“ Sein Interesse für Osteuropa ist nicht zuletzt persönlich bedingt, stammt Riesenkampff doch aus einer Familie mit Wurzeln im Baltikum.
Die Kanzlei bnt mit Stammsitz in Nürnberg ist auf die Beratung westeuropäischer und nordamerikanischer Mandanten mit Osteuropabezug spezialisiert. Zu den von der Kanzlei in der Region beratenen Unternehmen gehören unter anderem FedEx, Epson, Klöckner und Nordex. Mit rund 120 Anwälten und Steuerberatern ist bnt in neun osteuropäischen Ländern vertreten, darunter die baltischen Staaten, Weißrussland, Polen, Ungarn, die Ukraine und die Slowakei.