Nach Innogy-Abspaltung

RWE-Rechtsabteilung mit neuem Chef-Kartellrechtler

Mit dem Börsengang der früheren RWE-Tochter Innogy im vergangenen Herbst ist auch ein Umbau der Rechtsabteilung des Energiekonzerns verbunden: Zum Juni hat nun Dr. Florian Fischer die Position als Leiter Kartell- und Energierecht bei RWE übernommen. Der 40-Jährige kam aus der Rechtsabteilung der Konzerntochter RWE Supply & Trading. Sein Vorgänger Dr. Malte Abel wechselte zu Innogy, wo er ebenfalls das Kartell- und Energierecht verantwortet.

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Fischer_Florian
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Bereits im Herbst war die Leiterin Legal & Compliance, Dr. Claudia Mayfeld, von RWE als General Counsel zu Innogy gewechselt. Ihr Nachfolger bei der alten Konzernmutter wurde damals Dr. Ulrich Rust, bis dahin Mayfelds Stellvertreter.

Eine Ebene unter Rust gliedert sich die RWE-Rechtsabteilung in die Bereiche Kartell- und Energierecht, Gesellschaftsrecht und M&A. Fischer, der neue Leiter Kartellrecht, begann seine Anwaltskarriere 2007 im Düsseldorfer Büro von Linklaters, wo er als Associate Teil der Kartellrechtspraxis war. Seinen jetzigen Arbeitgeber lernte er bereits kennen, bevor er 2011 zu RWE wechselte. Unter anderem gehörte Fischer zu dem Team, das 2010 den Investor Macquarie beim Kauf des RWE-Gasfernleitungsnetzes beriet.

Im Zuge des Innogy-Börsengangs waren mit Mayfeld auch der Leiter Gesellschaftsrecht, Dr. Gunnar Janson, und der Leiter M&A, Dr. Tobias Bage, von RWE zu Innogy gewechselt. Neuer Leiter Gesellschaftsrecht in der RWE-Rechtsabteilung wurde damals Dr. Christian Kuhn, Bages Nachfolger als M&A-Chef wurde Dr. Claas Westermann.

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