In einer dritten Restrukturierungsrunde hat DLA Piper erneut neun Prozent der Mitarbeiter in ihren Büros im Nahen Osten abgebaut. Abdul Aziz Al-Yaqout, der regionale Managing Partner für den Nahen Osten, bestätigte, dass 17 Mitarbeiter entlassen wurden. Darunter seien sieben Anwälte, aber keine Partner.
Al-Yaqout, der im Juni die Leitung der Büros in Kuwait und Bahrain übernommen hatte (mehr…), sagte gegenüber Juve, dass vom Stellenabbau aufgrund der Krise in Dubai besonders die Büros in Abu Dhabi und Dubai betroffen waren: „Dort hat sich die Lage seit Anfang des Jahres zugespitzt, was sich in Infrastrukturprojekten und Immobilienmandaten bemerkbar macht.“ DLA will 2010 deshalb ihre Nahost-Praxis reorganisieren: „Dies bedeutet nicht, dass es weitere Kündigungen geben wird, sondern dass wir uns den neuen Bedingungen anpassen werden“, so Al-Yaqout. In Dubai und Abu Dhabi boome der Bereich Restrukturierung, weshalb man mehr Restrukturierer in die Region schicken werde.
Die übrigen Nahost-Büros in Doha, Kuwait City, Muscat und Riyad sind von der Plänen weniger betroffen: „Dort gibt es noch normales Geschäft und auch wieder Infrastrukturprojekte und M&A-Deals in der Pipeline“, so Al-Yaqout.
Laut Berichten von „The Lawyer“ hatte DLA bereits im April und Juni Mitarbeiter entlassen und seitdem 39 Prozent der Stellen abgebaut.