Neue Strategie gefragt

Autor/en
  • Aled Griffiths

Auf solche Schlagzeilen hätte man bei Shearman & Sterling sicher gerne verzichtet: Nachdem sich in den letzten Jahren bereits drei Partner verabschiedet hatten, muss die Kanzlei fortan ganz ohne Mannheimer Büro auskommen. Intern liegt bei Shearman offenbar einiges im Argen. Wie sehr der außerordentlich erfolgreiche Seniorpartner Georg Thoma die Sozietät prägt, ist oft diskutiert worden. Die Frage ist nun, wie es für die deutschen Standorte – und die Kanzlei insgesamt – von weitergeht.

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Äußerungen einiger Partner in Deutschland wie auch in New York deuten darauf hin, dass Shearman sich künftig als internationale Boutique positionieren will. Mit insgesamt 200 Partnern bzw. 1.000 Anwälten, so die Argumentation, sei Shearman nicht mehr mit den amerikanischen und britischen Wettbewerbern vergleichbar, die wie Freshfields Bruckhaus Deringer, Linklaters oder Jones Day international auf massive Präsenz setzten.

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