Neben Merz und Wulfken standen zuvor aus Europa auch die beiden Londoner Partner Jeremy Clay und Ian Coles bereits als neue Board-Mitglieder fest, aus den USA Carol Hitselberger, Michele Odorizzi und Peter White. Darüber hinaus wurden nun auch die Amerikaner Jeffrey Gordon, Robert Gray und Barry Machlin in das Komitee gewählt sowie aus Asien die Partner Nick Hunsworth und Patrick Wong.
Anders als im Partnership Board werden in dem künftigen sechsköpfigen Management Komitee keine deutschen Partner vertreten sein. Durch die im April verkündete neue Management-Struktur hat die Kanzlei die bisherigen Posten der beiden Vice Chairman abgeschafft. Während der Washingtoner Partner Ken Geller, der einen dieser Posten bislang inne hatte, die neu geschaffene Position des weltweiten Managing Partners übernehmen wird, ging sein Londoner Gegenpart Paul Maher bei der Postenvergabe leer aus.
Er verkündete daraufhin in der vergangenen Woche seinen Rücktritt und verließ Mayer Brown. Maher galt als eine der treibende Kräfte bei der Internationalisierung der Kanzlei und galt als Favorit auf die Nachfolge von Jim Holzhauer als Chairman der Kanzlei. Diese Position ging jedoch an den Chicagoer Partner Herbert Krueger. Die Wahl hat damit – trotz deutscher Beteiligung am internationalen Management – auch zu einer Kräfteverschiebung in die USA geführt.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 25. Mai 2009