Kanzleimetropole Brüssel

Neues Team für Weil Gotshal, neuer Partner für Hengeler Mueller

Brüssel boomt. Der Brexit, die ambitionierte Agenda der EU-Kommission: Viele Kanzleien bauen ihre Büros aus – oder eröffnen sogar neue. Jüngstes Beispiel: Elf Jahre, nachdem sie ihr Brüsseler Büro geschlossen hat, steht Weil Gotshal & Manges vor der Rückkehr in die EU-Metropole. Hengeler Mueller stärkt den Standort derweil mit einer Partnerernennung.

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Foto: Fotolia

Eine große Analyse zur Entwicklung des Brüsseler Marktes findet sich im aktuellen JUVE Rechtsmarkt. Die Entwicklungen bei Weil Gotshal und Hengeler gehören in eine Reihe von Ausbauschritten wichtiger Marktakteure. So haben in diesem Jahr auch führende US-Kanzleien wie Simspon Thacher & Bartlett und Kirkland & Ellis Büros in der EU-Metropole eröffnet. In der Brüsseler Szene treffen nun neue und etablierte Akteure aufeinander.

Ein wichtiger Grund für den Ausbau ist der wachsende Beratungsbedarf zu immer komplexeren internationalen Fusionskontrollen, Investitionskontrollen, möglichen Subventionen und zu Marktmachtthemen im Digitalsektor. Die enorme Bedeutung, die damit verbundene Fragen für viele Unternehmen haben, hat bei etlichen Kanzleien einen Strategieschwenk losgetreten. 

Auch deshalnb hat Weil Gotshal in den letzten Monaten am Ausbau des europäischen Kartellrechtsteams gearbeitet. Zuletzt gewann die Kanzlei die erfahrene Kartellrechtspartnerin Jenine Hulsmann von Clifford Chance für ihr Londoner Büro sowie als jüngeren Partner den Kartelrechtler Niklas Maydell, der im Brüsseler Büro von Cleary Gottlieb Steen & Hamilton als Counsel tätig war. In der Brüsseler Szene gilt es als ausgemacht, dass bald eine Büroeröffnung folgt, auch wenn Weil dies offiziell noch nicht bestätigt.

Hengeler Mueller, die ihren Standort zusammen mit den europäischen Best-Friends-Kanzleien betreibt, wählte Dr. Christoph Wilken nun zum Partner, der die Brüsseler Kartellrechtspraxis ergänzen soll. 

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