Neues US-Schwergewicht

Arnold & Porter und Kaye Scholer fusionieren

Die US-Kanzleien Arnold & Porter und Kaye Scholer wollen zum Jahreswechsel fusionieren. Rund 1.000 Anwälte firmieren dann weltweit unter Arnold & Porter Kaye Scholer. Arnold & Porter, in Europa bisher nur in Brüssel und London vertreten, tritt damit auch in den deutschen Markt ein, denn die rund 20 Kaye Scholer-Anwälte aus Frankfurt werden Teil der neuen Einheit.

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Bei Arnold & Porter, deren Keimzelle in Washington liegt, arbeiten derzeit rund 700 Anwälte, die meisten davon in den USA. Die Kanzlei hat einen Schwerpunkt bei Regulierungsthemen, insbesondere im Umwelt- und Pharmasektor. So beriet die Kanzlei etwa BP umweltrechtlich im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, nachdem die Bohrplattform Deepwater Horizon 2010 ausgebrannt und gesunken war. Auch für Konfliktlösung genießt die Kanzlei einen guten Ruf, inklusive Investitionsschutz-Verfahren. Das Brüsseler Büro ist stark kartellrechtlich geprägt. Es umfasst vier Partner, darunter der Deutsche Dr. Axel Gutermuth, und vier Associates.

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