Sowohl Atuna als auch der Deutsche Stefan John sind im europäischen Hauptquartier des zur US-Gruppe Dow Chemical gehörenden Unternehmens in Horgen in der Schweiz ansässig.
John arbeitet seit 1995 für Dow. Bis 2002 war er in Deutschland tätig, bevor er nach Horgen wechselte. Zuletzt war er European Business Counsel und für das europäische Kartellrecht verantwortlich. In Deutschland sind derzeit vier Juristen in der Rechtsabteilung tätig.
Der neue General Counsel Antuna ist seit 1994 bei Dow, zunächst in Spanien, seit 1998 dann in Horgen. Im Jahr 2000 wechselte er in das finanzrechtliche Team des Konzerns in den Vereinigten Staaten. Seine Abteilung zählt ein Dutzend Juristen, die sich auf Großbritannien, Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland und die Schweiz verteilen. Daneben existiert ein deutlich größeres Rechtsteam in den Vereinigten Staaten, unter anderem für Litigation.
Traditionell ist die Rechtsabteilung des Chemiekonzerns schlank aufgestellt und kooperiert in größerem Umfang mit externen Kanzleien. An dieser Politik wird sich voraussichtlich auch nichts ändern. Weltweit gilt die Dow-Gruppe mit rund 46.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 58 Milliarden US-Dollar als zweitgrößter Chemiekonzern nach BASF.
Joachim Thalacker, der auch Mitglied der Geschäftsführung von Dow Europe und Mitglied des Vorstands von Dow Deutschland war, bleibt dem Konzern noch für zwei Jahre als Berater insbesondere in wettbewerbs- und energierechtlichen Fragen erhalten. Auch seine Mandate im Aufsichts- und Beirat wird er weiter wahrnehmen.
Thalacker ist in Branchenkreisen vor allem für sein ausgeprägtes, insbesondere rechtspolitisches, Engagement in diversen Verbänden bekannt und anerkannt. Seine Tätigkeit in den Verbänden Cefic, dem VCI, dem BDI und AmCham setzt er fort.