Roitzsch war ein Wilmer Hale-Urgestein: Der Gesellschaftsrechtler und Notar gehörte seit Beginn seiner Anwaltslaufbahn dem Büro an, das heute als Wilmer Hale in der Hauptstadt firmiert. Bereits nach seiner Zulassung 1980 hatte sich Roitzsch der Sozietät Quack Rechtsanwälte angeschlossen, die in den 1990er-Jahren in der damaligen deutschen Großkanzlei Gaedertz aufging. Deren Berliner Büro tat sich dann wiederum 2001 mit der US-Kanzlei Wilmer Cutler Pickering (heute Wilmer Hale) zusammen.
Zu den wichtigsten Stammmandanten von Roitzsch gehört seit vielen Jahren die Beteiligungsgesellschaft MBB Industries, die er zuletzt im vergangenen Dezember beim Erwerb der ContiTech Formpolster begleitete. 2009 betreute er MBB etwa auch beim Verkauf des Kasseler Anlagenbauers Reimelt Henschel (mehr…). Zudem hatte Roitzsch das Unternehmen auch schon bei dessen Börsengang 2006 beraten (mehr…), ebenso wie beim späteren Wechsel in den Prime Standard in 2008.
In seiner neuen Kanzlei trifft Roitzsch auf Anwälte, die ebenfalls reichlich Großkanzleierfahrung aufweisen. Ley Jesch Racky war 2005 vom langjährigen Lovells-Partner und damaligen Leiter des Berliner Büros, Dr. Volkmar Jesch, und den beiden Lovells-Partnern Nikolaus Ley und Klaus Racky gegründet worden. Die Kanzlei hat ihre Schwerpunkte im Immobilien- und Gesellschaftsrecht. Wie Roitzsch sind Ley und Racky auch als Notare tätig.
Mit Roitzsch zählt die Anwalts-GmbH nun sechs Anwälte, davon sind fünf Geschäftsführer. (Jörn Poppelbaum)