Schon vor dem Zusammenschluss war Jenkins mit einem kleinen Büro in München, dem Sitz des Europäischen Patentamts, vertreten. Seit dem Zusammenschluss mit der bekannten Freiburger Patentanwaltskanzlei umfasst das deutsche Team fünf Patent- und zwei Rechtsanwälte.
Partner der Kanzlei in Deutschland sind Jenkins-Anwalt Felix Rummler (43) und Maucher Börjes-Anwalt Henrich Börjes-Pestalozza (54). Der Maucher Börjes-Mitbegründer Wolfgang Maucher schied im Zuge des Zusammenschlusses als Partner aus, arbeitet aber weiter als Berater für die Kanzlei.
International ist Jenkins mit Büros in London, Farnham und Peking vertreten. Das Geschäft der Briten ist international ausgerichtet. Hierin liegt auch ein Grund für das verstärkte Engagement der Briten im deutschen Patentgeschäft. „Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte weltweit für Patentberatung“, so Jenkins-Partner Rummler. „An diesem Geschäft will meine Kanzlei in Ergänzung zu ihrer stark international ausgerichteten Beratungstätigkeit teilhaben.“
Die Kanzlei meldet unter anderem Patente für Intel oder British Airways an. Im Markenrecht ist sie etwa für Orange oder Nestlé unterwegs. Der Maucher-Börjes-Teil berät von Freiburg aus intensiv und zunehmend weltweit Unternehmen im Dreiländereck Deutschland, Frankreich sowie Schweiz. Eine entsprechende internationale Plattform fand sie nun in Jenkins.
Den Zusammenschluss betreuten Sebastian von Bechtolsheim von Preu Bohlig für Jenkins und Dr. Cornelius Weitbrecht von Taylor Wessing für Maucher Börjes. Gerade Preu Bohlig gilt als eine der bekanntesten IP-Kanzleien Deutschlands mit exzellenten Verbindungen zu Patentanwälten. Die Münchner bieten das sogenannte Preu-Repetitorium an, das alle deutschen Patentanwälte während ihrer zwei-jährigen Ausbildung beim Deutschen Patent- und Markenamt durchlaufen.