40 unter 40 Konfliktlösung

Philipp Steinrück: Volle Verantwortung von Anfang an

Sie haben ihren 40. Geburtstag noch nicht gefeiert, haben sich aber bereits einen Namen gemacht: die JUVE 40 unter 40 Dispute Resolution. Dr. Philipp Steinrück von Latham & Watkins gehört dazu.

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Das sagt JUVE

Manche Mandate sind älter als die Karriere des Anwalts, der sie zu Ende bringt. Das erste große Verfahren, in dem Philipp Steinrück den Vergleich verhandelte, begann, als er noch zur Schule ging. Jahre später saß er am Telefon, koordinierte Gegenseite, Insolvenzverwalter und Versicherungen, bis niemand mehr einen Rückzieher machte. Telefonieren, mit Leuten reden, dafür sorgen, dass sich auch Zeugen wohlfühlen: Das liegt ihm.

Auf dem Weg zu Latham hat sich Steinrück mehrere Kanzleien angeschaut. Fast wäre er dank einer Lehrveranstaltung des Litigation-Partners Prof. Dr. Eric Wagner bei Gleiss Lutz gelandet. Aber nach Stuttgart wollte er nicht. Bei Hogan Lovells war er kurz im Markenrecht in Alicante: Stadt super, Materie nicht. Bei Latham gefiel ihm, dass das Vorstellungsgespräch ohne Anzug und Krawatte ablief.

Geblieben ist Steinrück auch, weil ihm früh viel zugetraut wurde. Mit 30, im zweiten Jahr, führte er ein Mandat weitgehend allein mit dem Corporate-Partner, weil die zuständige Disputes-Partnerin im Mutterschutz war. In den Dieselverfahren für Mercedes-Benz lernte er, wie wichtig Projektmanagement im Litigation ist. Heute ist Steinrück maßgeblich an großen Verfahrenskomplexen für den US-Investor Lindsay Goldberg und den Dax-Konzern SAP beteiligt.

Das sagen andere

„Er ist der talentierteste Anwalt, den ich kenne. Er versteht sehr komplexe Sachen sehr schnell und kann sie sehr gut erklären, vor allem auch für weniger helle Kerzen – eine wichtige Gabe für einen Litigator.“ (Wettbewerber)

„Vernimmt sehr souverän Zeugen und Experten in Schiedsverfahren – ein ‚promising Associate‘.“ (Wettbewerber)

Das sagt Philipp Steinrück selbst

Wenn nicht Jura, was dann?

Ein Glück, dass ich diese Frage hoffentlich nie beantworten muss … eine Antwort habe ich jedenfalls nicht.

Von wem haben Sie beruflich am meisten gelernt?

Von mehreren: vor allem Christoph Baus, Thomas Grützner, Anne Löhner, Alena McCorkle und Stefan Patzer. Alle sind herausragend, aber gleichzeitig unterschiedlich. Ich kann mir daher von jedem das Beste abschauen, fachlich wie im Umgang mit Mandanten und im Team, und versuchen, daraus meinen eigenen Stil zu entwickeln.

Wann haben Sie Ihre Meinung mal grundlegend geändert?

Circa bei jeder vierten Diskussion mit meiner Frau.

Greatest Hits

  • Vertretung von Lindsay Goldberg in einem Post-M&A-Rechtsstreit. Als das Mandat begann, erarbeitete sich Steinrück früh das Vertrauen der Partner und Mandanten. Das Mandat entwickelte sich zu einem komplexen Rechtsstreit in mehreren Ländern. „Ich durfte ein Team exzellenter Associates (#TSSS) und externer Experten koordinieren.“ In einem Schiedsverfahren in dem Komplex bekam Lindsay Goldberg 37 Millionen Euro zugesprochen – nur für Anwalts- und Beraterkosten.

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