Kübler verwaltet die luxemburgische Muttergesellschaft
Das Amtsgericht Köln hat für die Muttergesellschaft des Briefzustellers PIN, die luxemburgische Holding PIN Group, ein Insolvenzverfahren eröffnet. Zum vorläufigen Verwalter wurde Dr. Bruno Kübler von der Kanzlei Kübler ernannt.Das Gericht beruft sich bei seinem ungewöhnlichen Schritt auf die Europäische Insolvenzverordnung. Danach liegt die gerichtliche Zuständigkeit für ein Insolvenzverfahren, von dem Gesellschaften in mehreren Ländern betroffen sind, in dem Land, in dem ein Unternehmen hauptsächlich wirtschaftlich tätig ist. Insofern kann im Fall der PIN-Gruppe, die mit insgesamt 91 Tochtergesellschaften in Deutschland Briefdienstleistungen anbietet, ein deutscher Insolvenzverwalter für das luxemburgische Unternehmen bestellt werden.
Die Holding hatte bereits Ende Januar in Köln die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt, nachdem ein Gläubiger einer Stundungsvereinbarung nicht zugestimmt hatte. Der nun als so genannter starker Verwalter eingesetzte Kübler wurde vom Gericht zunächst mit einem Gutachten über die insolvenzrechtliche Beurteilung der grenzüberschreitenden Problematik beauftragt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.