Auch personell ist SKW Schwarz gewachsen. Umgerechnet aufs Gesamtjahr 2011 arbeiteten mit 86 vollzeittätigen Berufsträgern drei Berufsträger mehr in der Kanzlei als im Vorjahr (+4,5 Prozent). Das zeigt, dass die Sozietät vor allem bei der Qualität ihrer Mandate zugelegt hat: Sie steigerte den Umsatz pro Berufsträger (UBT) um 4,1 Prozent auf rund 317.000 Euro.
Im Vergleich zu ähnlich aufgestellten deutschen Sozietäten wie FPS Fritze Wicke Seelig oder Buse Heberer Fromm liegt SKW Schwarz damit zwar im Durchschnitt, bleibt aber mit ihrem UBT wohl gleichzeitig im unteren Drittel der Top 50-Kanzleien.
Daran hat auch die Fusion mit der damaligen Kanzlei SES Schlutius Eulitz Schrader zum April 2009 nichts geändert. Die seither an fünf Standorten tätige Sozietät hatte vor dem Zusammenschluss sogar einen um knapp 50.000 Euro höheren UBT als heute. Prof. Dr. Matthias Schwarz erklärte dies allerdings mit einmaligen Sondereffekten des Berliner Büros im Vergleichsjahr.
Zum Umsatzwachstum im Jahr 2011 haben nach Angaben der Kanzlei vier wesentliche Mandate beigetragen, darunter ein kartellrechtliches Verfahren, der Ausbau des bekannten IKEA-Mandats sowie die Produzenten- und Finanzierungsberatung der bisher teuersten deutschen Filmproduktion ‚Der Wolkenatlas‘. Die Medienpraxis ist traditionell stark bei SKW Schwarz und zählt bundesweit zu den führenden Einheiten. Auch der Berliner Standort habe zur positiven Entwicklung beigetragen, etwa mit einem großen Verfahren um Schutzrechtsportfolien.